Ferruccio Tagliavini (* 14. August 1913 in Cavazzoli, Reggio nell’Emilia; † 28. Januar 1995 in Reggio nell’Emilia) war einer der bedeutendsten italienischen Operntenöre des 20. Jahrhunderts.
1938 gewann Ferruccio Tagliavini einen nationalen Gesangswettbewerb und debütierte als Rodolfo in
Puccinis La Bohème am Opernhaus in Florenz. Kriegsbedingt trat er in den folgenden Jahren ausschließlich in Italien auf, wo er aber schnell zu einem der beliebtesten Opernsänger wurde, allerdings stets im Schatten von
Beniamino Gigli stand, dessen Karriere an der Bühne zwar fast vorüber war, der aber durch seine Musikfilme einen hohen Bekanntheitsgrad genoss.